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Lageplan                     (Bilder: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten)
Lageplan (Bilder: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten)

Neubau Bundesministerium des Inneren in Berlin

Auf dem Moabiter Werder Nord in Berlin-Mitte soll der Neubau des Berliner Dienstsitzes des Bundesministeriums des Innern (BMI) entstehen. Das BMI ist derzeit an drei Standorten in Berlin untergebracht. In dem zu errichtenden Neubau sollen die drei Berliner Bereiche des BMI einschließlich des Bundespolizeireviers BMI mit insgesamt ca. 1 200 Mitarbeitern zusammengeführt werden. Darüber hinaus wird aus Wirtschaftlichkeitsgründen Vorsorge für eine Unterbringung des BMI Bonn im Falle eines Umzuges nach Berlin getroffen.

 

Aufgrund langjähriger Erfahrungen im Projektmanagement komplexer Großprojekte, zu denen auch Bundesbauten gehören, erhielt SMV im Februar 2008 den Zuschlag für die ganzheitliche Projektsteuerung dieses Projektes.

 

Das ca. 31.000 m² große bundeseigene Grundstück entlang der Bahntrasse, welches für die Nutzung des Ministeriums (BMI Berlin) sowie dessen Erweiterungsmöglichkeiten (BMI Bonn) und weiteren Bundesnutzungen in insgesamt 3 Bauabschnitten vorgesehen ist, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Regierungsviertel und dem neuen Berliner Hauptbahnhof. Der Siegerentwurf des zweiphasigen Architektenwettbewerbes stammt vom Berliner Architekturbüro Müller Reimann Architekten. Gemäß Wettbewerbsvorgabe sieht der Entwurf die Bebauung in drei Bauabschnitten vor. Die Bauabschnitte A und B sind für das BMI vorgesehen. Bauteil A wird eine Nutzfläche von ca. 30 000 m² aufweisen, Bauteil B von ca. 4 500 m2 und Bauteil C von rund 6 000 m2. Bauteil C ist als eigenständiges Gebäude zur Aufnahme weiterer Bundesnutzungen vorgesehen und wird vorerst nicht weiter verfolgt.

 

Auf der Grundlage des Wettbewerbsentwurfes der Architekten Müller Reimann wurde im März 2008 mit der Erstellung der Entwurfsunterlage Bau begonnen.

 

Sofern die Entwurfsunterlage Bau vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages genehmigt und zur weiteren Planung und Ausführung freigegeben wird, ist die Bauausführung ab März 2011 vorgesehen, die Fertigstellung soll im April 2014 und die Übergabe des Gebäudes an den Bedarfsträger im Dezember 2014 erfolgen.