Projektmanagement

„Haus der Kulturen der Welt“


ProjektTeilinstandsetzung und Modernisierung
ProjektstandortBerlin
Leistungen SMVKulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH
AuftraggeberKulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH
ArchitektenGAP Gesellschaft für Architektur & Projektmanagement mbH
Baukosten8,8 Mio. EUR (Zuwendungsbetrag)
Realisierungszeitraum2005 - 2007
Ansprechpartner SMVThomas Lewicz
Projektbeschreibung

Das „Haus der Kulturen der Welt“ (ehemalige Kongresshalle), am Südufer der Spree am nördlichen Rand des Tiergartens direkt gegenüber dem Bundeskanzleramt in Berlin gelegen, wurde zwischen 1956 und 1957 nach dem Entwurf von Hugh Stubbins im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Interbau als Beitrag der Vereinigten Staaten von Amerika gebaut und ist seitdem als Baudenkmal eingetragen. Die Aufgabe des Hauses besteht heute darin, die außereuropäischen Kulturen und insbesondere deren zeitgenössische Kunst im öffentlichen Diskurs im Vergleich zur europäischen zu zeigen. Das Haus wird ganzjährig bespielt. Das Ge-bäude beinhaltet u. a. ein großes Auditorium, eine Ausstellungshalle, einen Theatersaal sowie Konferenzräume.

Im Mai 1980 kam es zu einem Teileinsturz der Dachkonstruktion. In den Jahren 1982 bis 1987 erfolgte der Wiederaufbau der vom Ein-sturz betroffenen Bereiche. Die übrige Bausubstanz und vor allem die haustechnischen Anlagen wurden seit Erstellung des Gebäudes vor knapp 50 Jahren keiner grundlegenden Sanierung bzw. Moderni-sierung unterzogen, weshalb diese zwischenzeitlich äußerst marode und dringend sanierungs- und instandsetzungsbedürftig waren. Der Sanierungsaufwand wurde mit rd. 20 Mio. EUR eingeschätzt. Der Bund stellte jedoch im Rahmen einer Zuwendungsmaßnahme lediglich einen Betrag in Höhe von 8,8 Mio. EUR für die Instandset-zungs- und Modernisierungsmaßnahmen zur Verfügung.

Projektziele

Grundsätzliches Ziel der Teilinstandsetzung und -modernisierung des HKW war die Herstellung der größtmöglichen Sicherheit für Besucher und Mitarbeiter des Hauses bei uneingeschränkter, multifunktionaler und maximaler Bespielbarkeit.

Die uneingeschränkte Einhaltung des vorgegebenen Kosten- und Terminrahmens wurde durch einen festgelegten Wiedereröffnungstermin des HKW sowie durch ein gedeckeltes Budget definiert. Die Vermeidung weiterer Betriebsunterbrechungen für künftig erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen war ebenfalls vorrangiges Projektziel.

Rolle SMV

SMV wurde eingeschaltet, um die in dem äußerst engen Zeitrahmen von 12 Monaten Bauzeit und mit einem zwingend einzuhaltenden Budget durchzuführenden Maßnahmen zu organisieren und termin- und kostengerecht durchzuführen.

 

Kundennutzen

SMV übernahm in der Rolle als Bauherrenvertreter die kompetente Schnittstelle zwischen Auftraggeber und Planern sowie Behörden und anderen fachlich Beteiligten. SMV löste Aufgaben für den Bauherrn, bereitete das Projekt betreffende Sachverhalte entsprechend auf und informierte den Bauherrn fortlaufend zum Stand des Projektes.

SMV sorgte für die konsequente Einhaltung der Projektziele, lieferte Prognosen zum voraussichtlichen Fortgang und schlug rechtzeitig Maßnahmen zur Abwendung möglicher Projektrisiken vor. Dies trug nicht zuletzt zur Entlastung des Kunden für die Wahrnehmung der Aufgaben in seinem eigentlichen Betätigungsfeld bei. Die Maßnahme wurde im Termin- und Kostenrahmen abgeschlossen, die Zusammenarbeit aller Beteiligten funktionierte hervorragend.