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Projekt:
Martin-Gropius-Bau Berlin
Teilinstandsetzung und Modernisierung
Projektstandort: Berlin
Leistungen SMV: Projektsteuerung
Auftraggeber: Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB)
Architekt: Pitz & Hoh Werkstatt für Architektur und Denkmalpflege, Berlin mit Heidelmann & Klingebiel Planungsgesellschaft mbH, Dresden
Kosten: ca. 11 Mio. EUR
Realisierungszeitraum: 2009 - 2011
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Thomas Lewicz
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Projektdaten
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Projektbeschreibung
Bei dem „Martin-Gropius-Bau“ handelt es sich um einen wichtigen und weit über den Berliner Raum hinaus eingeführten Ausstellungsort der KBB Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH. Errichtet wurde der Bau 1877 bis 1881 von den Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden im Stil der italienischen Renaissance. Zentraler Bestandteil des Gebäudes ist ein großer Lichthof, die Zwischenräume der Fenster sind mit Mosaiken und den Wappen deutscher Länder geschmückt. Der Grundriss ist quadratisch mit einer Seitenlänge von ca. 70 m und eine Höhe von etwa 26 m.

Konzipiert als Kunstgewerbemuseum war in dem Gebäude nach dem Ersten Weltkrieg das Museum für Vor- und Frühgeschichte sowie die Ostasiatische Kunstsammlung untergebracht. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau durch Bomben schwer beschädigt. Der Wiederaufbau begann 1978 unter Leitung der Architekten Winnetou Kampmann und Ute Weström, nachdem das Gebäude auf Initiative von Walter Gropius 1966 unter Denkmalschutz gestellt worden war.

Eine weitere Renovierung wurde zwischen 1998 und 2000 mit Bundesmitteln durchgeführt. Dabei wurde eine Klimaanlage im EG und 1. OG eingebaut und der Nordeingang wurde wieder Haupteingang. Die Planung des damaligen Umbaus erfolgte durch die Architektengemeinschaft Hilmer Sattler und Albrecht sowie Volkhausen und Lubkoll.

Objektkenndaten
Bruttogeschossfläche: ca. 23 640 m²

Projektziele
Primärziel und Herausforderung zugleich ist die termingerechte Umsetzung und Abrechnung der Maßnahmen bis Ende 2011, um die komplette Förderungsfähigkeit des Projekts sicherzustellen. Im Rahmen der aktuell geplanten Teilinstandsetzung und Modernisierung sollen u. a. Maßnahmen zur Erneue-rung der Dachdichtung und des Dachgesimses, die Installierung einer Photovoltaikanlage, die Sanierung der Fas-sade und der Fenster, die Klimatisierung des 2. OG und die Erneuerung der Holzfußböden im EG und 1. OG durchgeführt werden.

Kundennutzen
SMV übernimmt in der Rolle als Bauherrenvertreter die kompetente Schnittstelle zwischen Auftraggeber und Planern sowie Behörden und anderen fachlich Beteiligten. SMV löst Aufgaben für den Bauherrn, bereitet das Projekt betreffende Sachverhalte entsprechend auf und informiert den Bauherrn fortlaufend zum Stand des Projektes. SMV sorgt für die konsequente Einhaltung der Projektziele, liefert Prognosen zum voraussichtlichen Fortgang und schlägt rechtzeitig Maßnahmen zur Abwendung möglicher Projektrisiken vor. Dies trägt nicht zuletzt zur Entlastung des Kunden für die Wahrnehmung der Aufgaben in seinem eigentlichen Betätigungsfeld bei.
Martin-Gropius-Bau in Berlin
Martin-Gropius-Bau in Berlin