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Projekt:
Rad- und Schwimmsporthalle, Berlin-Prenzlauer Berg
Neubau Sportstättenbau
Projektstandort: Berlin
Leistungen SMV: Projektsteuerung
Auftraggeber: OSB Sportstättenbauten GmbH, Berlin
Architekt: Dominique Perrault, Paris / APP, Berlin
Kosten: ca. 296 Mio. EUR
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Willfred Vedder
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Projektdaten
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Projektbeschreibung
Das Projekt wurde als Teil der Olympia-Sofortbaumaßnahmen im Rahmen der Olympiabewerbung 2000 der Stadt Berlin als Austragungsort olympischer Wettkämpfe für das Bahnradfahren, Schwimmen und Kunstspringen konzipiert. Nach der Entscheidung für Sydney als Austragungsort fand eine Umplanung für eine multifunktionale Dauernutzung statt, bei der die Nutzungsanforderungen für die Wettkampfstätten jedoch auf dem Niveau für Weltmeisterschaften gehalten wurden. Die für 6.000 Zuschauer in der Radsporthalle und für 2.200 Zuschauer in der Schwimmhalle vorgesehene Kapazität kann durch temporäre überbauende Tribünen auf 9.500 bzw. 4.500 erhöht werden. Die beiden Sportgroßhallen sind mit ihrer Hauptbaumasse unterhalb des umgebenden Geländeniveaus mit einer lichten Höhe von 13 m errichtet worden. Dazu wurden nahezu 500.000 m³ ausgehobenes Erdreich von einer temporären Ladestelle unmittelbar am Projekt per Bahntransport zur Enddeponierung abgefahren.

Objektkenndaten
Realisierungszeitraum: 1993 - 1998
Fläche des Baugrundstücks: 108 400 m²
Bruttogeschossfläche:
  • Radsporthalle: 45 372 m²
  • Schwimmsporthalle: 41 759 m²
Bruttorauminhalt:
  • Radsporthalle: 403 183 m³
  • Schwimmsporthalle: 402 824 m³

Kundennutzen
Nach der für Berlin negativen Entscheidung des Austragungsortes Olympia 2000, der damit verbundenen Umplanung auf multifunktionale Dauernutzung und des wegen des Kühlhausrückbaus um ein Jahr später begonnenen Baus der Schwimmhalle wurden Meinungen in den Haushaltsgremien des Landes Berlin laut, die den Bau der Schwimmhalle nicht mehr realisieren wollten. Durch die kurzfristige, aktive Ausarbeitung von Entscheidungsalternativen von PROMOS mit den jeweiligen Kostenkonsequenzen konnte verhindert werden, dass das in seiner Funktionalität, verkehrlichen Erschließung, architektonisch und stadtplanerisch als Gesamtobjekt konzipierte Bauwerk nicht als ein für die öffentliche Nutzung unattraktiver Torso entstanden ist. Stattdessen wurde das vom Land festgesetzte Deckelbudget durch erhebliche Einsparungen ohne Einbußen in der Funktionalität und Qualität in dem ursprünglich vorgesehenen Zeitrahmen realisiert. Durch die alljährlichen Berliner 6-Tage-Rennen sowie nationale und internationale Meisterschaften in der Schwimmhalle hat das Projekt den Beleg für die hohe Qualität geliefert.
Schwimmsporthalle
Schwimmsporthalle
Schwimmsporthalle
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Radsporthalle
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